Lymphknoten


Die Darstellung der Lymphknoten bei entzündlichen Erkrankungen und Tumoren kann sowohl mit der Computertomographie als auch mit der Kernspintomographie erfolgen. Aufgrund des besseren Weichteilkontrastes bietet die Kernspintomographie oft Vorteile, bei der Frage nach Beteiligung der Knochen ist die Computertomographie manchmal vorteilhafter.

Speicheldrüsen


Entzündungen und Tumoren der Speicheldrüsen lassen sich am besten mit der Kernspintomographie untersuchen. Der Nachweis von Speicheldrüsensteinen ist die Domäne der Computertomographie.

Bild eines Speicheldrüsensteines (Pfeil) 



Halsschlagadern


Die Untersuchung der Halsschlagadern sowie der Venen auf enge Stellen, Verschlüsse und Aufweitungen ist sowohl mit der MRT als auch mit der CT möglich, wobei die MRT die Vorteile der fehlenden Strahlenbelastung und die bessere Verträglichkeit des Kontrastmittels aufweist, während die CT Verkalkungen besser darstellt.

Kernspintomographische Darstellung der Halsgefäße 



Schilddrüse und Nebenschilddrüsen


Erkrankungen der Schilddrüse werden zunächst mit Ultraschall und nuklearmedizinischen Verfahren (Szintigraphie) untersucht. Zur Abklärung größerer Geschwülste kann die Computertomographie oder die Kernspintomographie eingesetzt werden, wobei hier wiederum die Kernspintomographie aufgrund der fehlenden Strahlenbelastung und des höheren Weichteilkontrastes vorteilhaft ist.

Geschwülste der Nebenschilddrüsen können sowohl mit der Computertomographie als auch mit der Kernspintomographie nachgewiesen werden, wobei die Wahl des Verfahrens vom Einzelfall abhängig ist.