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Diagnostik von Brusterkrankungen |
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Bildgebende und interventionelle Diagnostik von Brusterkrankungen/Brustkrebserkennung
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Mammographie |
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Was ist Mammographie?
In der Mammographie wird die Brust mit Röntgenstrahlen dargestellt. Unterschiedlich dichte Strukturen können so gut voneinander abgegrenzt und mit hoher Auflösung abgebildet werden. Insbesondere kleinste Verkalkungen, sogenannte Mikroverkalkungen, werden ausschließlich in der Mammographie ausreichend dargestellt. Mikroverkalkungen können Hinweise für Brustkrebs oder dessen Vorstufen sein, so dass durch Entdeckung und richtige Einordnung der Verkalkungen eine Brustkrebsfrüherkennung möglich ist, die zu einer echten Heilung führt. Auch im Fettgewebe der Brust kann die Mammographie kleinste Tumoren darstellen. In dichtem Drüsengewebe sinkt jedoch die Empfindlichkeit der Mammographie, so dass die Sonographie oder in ausgewählten Fällen auch die Kernspintomographie der Brust ergänzende Informationen liefern.
Bei der digitalen Mammographie werden keine Röntgenbilder mehr entwickelt, sondern das Bild wird auf einem digitalen Empfänger dargestellt und weiterverarbeitet. Dadurch können diese Bilder immer wieder in gleicher Qualität erzeugt und elektronisch versendet werden. Wir verwenden in unserer Praxis an allen Standorten ausschließlich digitale Geräte.
Wie sicher ist die Mammographie?
Viele Frauen haben Angst vor einer Strahlenbelastung durch die Mammographie. Zwar ist ein theoretisches Risiko gegeben, dass durch die Mammographie Brustkrebs ausgelöst wird, dies ist jedoch so gering, dass es bisher in keiner Studie gezeigt werden konnte. Andererseits wurde durch die Mammographie-Vorsorgeuntersuchung in anderen Ländern die Sterblichkeit an Brustkrebs um 20 bis 30% gesenkt. Der Deutsche Bundestag hat daher beschlossen Pilotprojekte zur Mammographie-Reihenuntersuchung durchzuführen. Dies zeigt, dass der Nutzen seit Jahren bereits das Risiko einer Mammographie deutlich übertrifft.
Wer sollte zur Mammographie gehen?
Eine Mammographie-Reihenuntersuchung (Screening) wie sie andere Länder (z.B. Holland, Schweden, Finnland) durchführen, ist in Deutschland seit dem Jahr 2005 nach und nach flächendeckend eingeführt worden (www.ein-teil-von-mir.de). Im Rahmen der Mammographie-Früherkennung wird Frauen zwischen 50 und 69 Jahren empfohlen, in regelmäßigen Abständen , meist alle 2 Jahre, zur Mammographie zu gehen. Es erfolgt eine Einladung der Frauen dieser Altersgruppe durch die sogenannte „Zentrale Stelle“.
Internationale Untersuchungen haben gezeigt, dass aber bereits ab 40 eine regelmäßige mammographische Früherkennungsuntersuchung sinnvoll sein kann. Im Falle einer Risikokonstellation (Brustkrebs in der Familie) wird die regelmäßige Mammographie durch die Sonographie und ggf. auch die Kernspintomographie der Brust sinnvoll ergänzt. Alle außerhalb des Screenings durchgeführten Mammographie-Untersuchungen sollten am sinnvollsten von einem Frauenarzt angeordnet und müssen von einem besonders fachkundigen Radiologen durchgeführt werden. Wenn Sie die Durchführung einer Brustkrebs-Früherkennungsuntersuchung wünschen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Frauenarzt. Selbstverständlich sollten sie sich unbedingt dann bei Ihrem Frauenarzt vorstellen, wenn sie eine verdächtige Veränderung (Knoten, umschriebener Schmerz, Veränderungen der Brustwarze, Hautveränderungen) an Ihrer Brust bemerken.
Weswegen wird die Kompression bei der Mammographie benötigt?
Viele Frauen gehen ungern zur Mammographie, da dabei die Brüste zusammengedrückt werden, was unter Umständen als unangenehm empfunden wird. Diese Kompression ist jedoch für eine qualitativ hochwertige Mammographie notwendig. Vor allem bei Frauen mit dichtem Drüsengewebe können sich darin Veränderungen verstecken. Bei geringer Kompression sind diese Veränderungen nicht zu entdecken. Durch die Kompression werden das Drüsengewebe und viele gutartige Veränderungen auseinander gedrückt, während sich bösartige Knoten deutlich besser darstellen und so früher erkennen lassen. Außerdem sinkt die notwendige Strahlendosis bei einer adäquaten Kompression durch die bessere Durchdringung der Brust. Eine hochwertige, gute Mammographie ohne Kompression ist daher nicht möglich.
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Ultraschall (Sonographie) |
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Anders als bei der Mammographie heben sich im Ultraschall Tumoren, die im echoreichen („hellen“) Drüsengewebe liegen, typischerweise dadurch sehr gut von ihrer Umgebung ab, dass sie echoarm („dunkel“) zur Darstellung kommen. Der Ultraschall ist daher eine wichtige Ergänzung der Mammographie in der Diagnose von Brusterkrankungen, auch in der Brustkrebs-Früherkennung. Vor allem bei jungen Patientinnen mit dichtem Drüsengewebe ist eine sichere Diagnostik mit der Mammographie nicht möglich. Diese Patientinnen können jedoch mit dem Ultraschall meist ausreichend berurteilt werden. Der Ultraschall kann jedoch die Mammographie in der Vorsorge nicht ersetzen, da bestimmte Veränderungen (v.a. Mikrokalk, s.o.) nur in der Mammographie sicher zu beurteilen sind.
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Kernspintomographie (MRT) der Brust |
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Die MR-Mammographie (kernspintomographische Untersuchung der Brustdrüse) ist eine Ergänzung zu den üblichen Untersuchungsverfahren wie Röntgen-Mammographie und Ultraschall. Sie kann diese Verfahren nicht ersetzen, sondern wird zur Abklärung unklarer Befunde in den anderen Verfahren oder bei einer Hochrisiko-Konstellation (gehäuftes Auftreten von familiärem Brust- und/oder Eierstockkrebs; eigene Risikofaktoren) eingesetzt.
In der Kernspintomographie wird die Brust in einem starken Magnetfeld untersucht. Durch den hohen Gewebekontrast in der MRT und die Darstellung und Messung der Gewebedurchblutung durch intravenöse Gabe eines sehr gut verträglichen Kontrastmittels ist es in vielen Fällen möglich, Veränderungen überhaupt erst zu erkennen oder noch genauer zu charakterisieren.
Bei der MR-Mammographie wird ein Kontrastmittel während der Untersuchung intravenös gespritzt. Das Kontrastmittel dient dazu, eventuell vorhandene Tumore durch ihre höhere Durchblutung und die damit verbundene stärkere Kontrastmittelaufnahme gegenüber dem normalen Brustdrüsengewebe besser abgrenzen zu können. Da die Durchblutung der Brustdrüse jedoch einer hormonellen Regulation unterliegt, ist die Zyklusphase bei der Wahl des Untersuchungszeitpunktes zu beachten. Bei hohen Hormonspiegeln ist auch die Durchblutung des gesunden Drüsengewebes gesteigert, so dass die Erkennbarkeit krankhafter Befunde verschlechtert wird. Der optimale Untersuchungszeitpunkt liegt in der zweiten Woche nach Beginn der Periode. Auch das Absetzen einer eventuellen Hormon-Therapie ist aus den genannten Gründen unbedingt notwendig. Nur in Ausnahmefällen kann auf das Absetzen der Hormontherapie verzichtet werden.
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Untersuchungszeitpunkt für die MR-Mammographie |
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Beginn der Periode
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2. Woche des Zyklus
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3. Woche des Zyklus
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4. Woche des Zyklus
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Die Kernspintomographie der Brust (MR-Mammographie) wird zur Zeit von den gesetzlichen Krankenkassen nur für zwei Fragestellungen bezahlt:
- nach brusterhaltender Therapie eines Brustkrebses, um bei erschwerter mammographischer und sonographischer Beurteilbarkeit eine bessere Differenzierung der Narbe von einem Rezidiv zu ermöglichen;
- bei einem bösartig befallenen Lymphknoten, um in der Brust einen möglichen Ursprungstumor zu suchen (sog. Cancer of unknown primary = CUP - Syndrom).
Internationale Studien belegen allerdings, dass gerade für Hochrisikopatientinnen, die eine besonders große familiäre Belastung mit Brustkrebs- oder Eierstockkrebsfällen aufweisen, von der MRT der Brust dahingehend profitieren, dass eine wesentlich erhöhte Entdeckungsrate im Vergleich zu den Standardmethoden resultiert.
Auch vor brusterhaltender Therapie kann die MRT weitere Herde in der gleichen oder auch der anderen Brust mit höherer Empfindlichkeit nachweisen als die Standardmethoden, so dass in diesen Fällen eine Einzelfallabwägung erfolgen sollte.
Da bei der MRT keine Röntgenstrahlen verwendet werden, besteht für die Patientin auch kein Strahlenrisiko. Allerdings können z.B. Herzschrittmacher oder alte Implantate (z.B. frühere Hüftkopf-Prothese oder Schädeloperation) eine Untersuchung unmöglich machen.
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Ablauf der MR-Untersuchung |
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Die Untersuchung erfolgt in Bauchlage, wobei die Brust in einer speziellen Untersuchungsspule gelagert und hierbei milde komprimiert wird. Dies ist notwendig, um Bildstörungen durch Bewegungen der Brust zu verhindern und eine optimale Bildqualität zu erreichen und ist nicht mit der starken Kompression der Brust bei der Röntgen-Mammographie zu vergleichen. Während der Untersuchung, welche insgesamt ca. 20 Minuten dauert, wird das Kontrastmittel gespritzt. Die Patientin wird hierüber jedoch vorher informiert. Nach der Untersuchung benötigt die Bildauswertung auf Grund der enormen Bildanzahl (ca. 500 Bilder) sowie einer ergänzenden computerassistierten Auswertung ca. eine Stunde.
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MR-Mammographie mit Brustkrebs (Pfeil) |
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Sensitivität der MR-Tomographie der Brust |
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Autoren
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Mammographie +/- US
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MRT
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Fischer 99
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86
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93
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Harms 93
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94
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Heywang-K. 93
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82
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99,5
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Kaiser 92
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97
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Öllinger 93
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13
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88
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Müller-Schimpfle 98
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81
|
98
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Spezifität MRT |
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Autoren
|
Mammographie +/- US
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MRT
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Fischer 99
|
32
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65
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Harms 93
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37
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Heywang-K. 93
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18
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28
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Kaiser 92
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97
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Öllinger 93
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75
|
80
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Müller-Schimpfle 98
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53
|
82
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Rezidiverkennung |
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Tastbefund
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Mammographie
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Ultraschall (US)
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MR-Mammographie
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BET (n=66)
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52%
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67%
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85%
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91%
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Multizentr. (n=22)
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18%
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36%
|
55%
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100%
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Implantate
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0%
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0%
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75%
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100%
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Besondere Leistungen der Gemeinschaftspraxis |
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Jede Kernspintomographie der Brust wird von Prof. Dr. Müller-Schimpfle, einem national wie international anerkannten Experten auf dem Gebiet der Brustkrebsdiagnostik, beurteilt. Voraufnahmen wie Mammographie oder Ultraschall sollten Sie zu Ihrem Termin mitbringen, damit die Aussagen aus diesen Aufnahmen mit in die Befundung eingehen können.
Minimal invasive Abklärungsdiagnostik:
In den Fällen, wo ein Herdbefund in der Mammographie oder im Ultraschall erkannt wird, kann eine entsprechende Nadel-Biopsie auf Überweisung durch den Frauenarzt bei Prof. Müller-Schimpfle in dessen Sprechstunde durchgeführt werden (Tel. Anmeldung: 069-31062818; www.die-radiologie.de).
In manchen Fällen ist eine verdächtige Veränderung der Brust weder zu tasten, noch in Mammographie oder Sonographie sicher zu beurteilen. Wenn diese Veränderung in der Kernspintomographie zu sehen ist, ist es dennoch möglich sie genauer zu untersuchen. Dazu kann kernspintomographisch entweder eine Gewebeprobe mit einer Nadel entnommen werden oder die Veränderung markiert und dann anschließend mit einer offenen Biopsie entnommen werden.
Die MRT-gesteuerte Markierung und insbesondere die MRT-gesteuerte Biopsie sind derzeit leider keine Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherungen. Daher sind entweder eine Anforderung Ihres behandelnden Krankenhauses oder eine Kostenübername-Erklärung von Ihnen oder Ihrer Krankenkasse vorzulegen. Die Kosten liegen für eine MR-gesteuerte Markierung bei etwa 1000 Euro, für eine MR-gesteuerte Vakuumbiopsie bei etwa 1300 Euro.
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