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Die Schmerzsymptomatik im Bereich der Wirbelsäule und ausgehend von der Wirbelsäule erfordert in aller Regel zuerst eine klinische Untersuchung ( neurologisch / orthopädisch ). Die Indikationsstellung zu einer Röntgen - und / oder zu einer CT / MRT - Untersuchung ist abhängig vom klinischen Befund.
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Symptome eines Bandscheibenvorfalles |
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Die Beschwerden treten plötzlich auf oder entwickeln sich binnen Wochen.
Mögliche Symptome sind:
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Dumpfe bis starke Schmerzen
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Kribbeln oder Gefühllosigkeit in den Armen oder Beinen
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Schwäche bis eingeschränkte / fehlende Beweglichkeit von Armen oder Beinen einhergehend mit neurologischen Ausfällen
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Schmerzminderung im Ruhezustand
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Schmerzverstärkung durch Treppensteigen, Bücken, Sitzen, Husten oder Niesen
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Steifigkeit oder Ermüdungsschmerz der Nacken- oder Rückenmuskulatur
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Wadenkrämpfe
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MRT der Lendenwirbelsäule mit Bandscheibenvorfall (Pfeile)
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Für den schmerzgeplagten Patienten |
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Bereich
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Symptome
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empfohlene Untersuchung
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Halswirbelsäule (HWS)
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Schmerzen im Nacken mit und ohne Ausstrahlung in den Hinterkopf oder in Arme/Finger, Schwindel, Ohrensausen, kurzzeitige Bewußtseinsstörungen, Migräne
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MRT CT ggfs. Röntgenfunktionsaufnahmen der Halswirbelsäule
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Brustwirbelsäule (BWS)
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Schmerzen im Rücken mit und ohne Ausstrahlung in Richtung der Rippen
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MRT in seltenen Fällen CT
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Lendenwirbelsäule (LWS)
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Schmerzen im Lenden-/Gesäßbereich mit und ohne Ausstrahlung in die Beine , möglicherweise bis in die Zehenspitzen
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MRT CT ggf. Röntgenaufnahmen
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Allgemeines Vorgehen in bestimmten Situationen |
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Besteht nach einer klinischen Untersuchung der Verdacht auf einen Bandscheibenvorfall und ist durch die klinisch-neurologisch Untersuchung eine exakte Zuordnung zu einem Wirbelsäulensegment möglich, so empfiehlt sich eine Computertomographie. Ist diese Zuordnung nicht zu treffen, so ist eine MRT-Untersuchung häufig notwendig. Mit Hilfe dieser Methode sind wir in der Lage mehrere Wirbelsäulenabschnitte sowie Rückenmark und Knochenmark zu beurteilen.
Liegen klinische Hinweise auf eine Entzündung oder einen Tumor im Bereich der Wirbelsäule vor, so sollte eine MRT-Untersuchung durchgeführt werden. Die intravenöse Gabe von Kontrastmittel ist zur Beurteilung einer Wirbelsäulen-/Rückenmarksmanifestation einer Entzündung oder eines Tumors von sehr großer Bedeutung.
Bei Schleudertraumen mit oder ohne Wirbelkörperbruch und bei gesicherten Brüchen in der Wirbelsäule ist die Beurteilung des Rückenmarks kernspintomographisch möglich ( z.B. zum Ausschluß einer Blutung). Die Beurteilung der knöchernen Verletzungen gelingt jedoch computertomographisch besser.
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MRT der HWS mit Bruch des 2. Halswirbels |
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Bei Fehl-/Mißbildungen im Bereich der Wirbelsäule bietet sich die MRT-Untersuchung an. Sie ist in der Lage durch unterschiedliche Schnittführungen Angaben über das Ausmaß der Fehlbildung zu treffen.
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MRT der Lendenwirbelsäule mit Fehlbildung (Pfeil) |
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Bei bandscheibenoperierten Patienten mit neuerlicher Symptomatik kann eine mögliche Narbenbildung von einem erneuten Bandscheibenvorfall mittels einer MRT-Untersuchung unterschieden werden, wobei hierzu eine intravenöse Kontrastmittelgabe notwendig ist.
Darüberhinaus dient diese Methode zum Auschluß von OP-Komplikationen (Blutung, Entzündung).
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Radiologische Diagnostik der Wirbelsäule |
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I. Röntgen |
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Feststellung einer Fehlstellung / Skoliose
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Ausschluß/Nachweis von Verschleißerscheinungen
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Beurteilung des Knochenmarkraumes
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Ausschluß einer Fraktur
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Ausschluß einer Luxation
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Ausschluß eines Wirbelkörpergleitens
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II. Computertomographie (CT) |
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Nachweis eines Bandscheibenvorfalles / Bandscheibenvorwölbung mit oder ohne Nervenverdrängung
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Bestimmung des Ausmaßes der knöchernen Verschleißerscheinungen und dadurch bedingter Engpaßsituationen des Rückenmarkskanals und der Nervenaustrittslöcher (Neuroforamen)
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Beurteilung umschriebener knöcherner Zerstörungen bei Tumorerkrankungen und Knochenentzündungen
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Beurteilung der Notwendigkeit einer Operation (Aussage zur Stabilität) bei einem Wirbelbruch
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III. Kernspintomographie (MRT) |
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Nachweis / Ausschluß eines Bandscheibenvorfalles/Bandscheibenvorwölbung
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Beurteilung des Rückenmarkes ( z.B. akute oder chronische Rückenmarksschädigung, Höhlenbildung (Syrinx), Tumor, Entzündung, Fehlbildung)
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Beurteilung des Knochenmarkes (z.B. Entzündung, Tumor )
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Beurteilung von Veränderungen an Knochen, Rückenmark und im Rückenmarkskanal nach einem Unfall
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Ausschluß eines Tumors im Rückenmarkskanal bzw. im Rückenmark
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Nachweis eines aktiven ("gereizten") Wirbelsäulen-/Bandscheibenverschleißes
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Nachweis einer Entzündung des Bandscheibenraumes (Spondylodiszitis)
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Ausschluß einer Gefäßmißbildung
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IV. Myelographie / Myelo CT |
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In bestimmten Fällen (z.B. MRT-Untersuchung ist aus verschiedenen Gründen nicht möglich) ist die Myelographie und eine anschließende Myelo-CT-Untersuchung indiziert (siehe hierzu auch Kontrastmittel)
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