Zur Diagnostik bei Verdacht auf Erkrankungen der Gefäße stehen Ihnen bei uns verschiedene Verfahren zu Verfügung. So bietet die Kernspintomographie in Tischverschiebetechnik als nichtinvasives Verfahren gegenüber der normalen Kathetertechnik erhebliche Vorteile, da es deutlich weniger belastend ist und die mit dem Einführen eines Gefäßkatheters verbundenen Risiken und Komplikationen nicht aufweist.
Die Kernspintomographie kommt ohne Strahlenbelastung aus, ferner ist das hierbei verwendete Kontrastmittel besser verträglich und kann auch bei eingeschränkter Nierenfunktion eingesetzt werden.
Bei Patienten, bei denen eine Kontraindikation gegen die MRT besteht (z.B. Herzschrittmacher) kann eine nichtinvasive Darstellung der Gefäße auch mit der Mehrzeilen-Spiral-CT erfolgen.
Sollte sich aus den genannten Verfahren oder aufgrund besonderer Anforderungen an die Gefäßdiagnostik (beispielsweise bei Gehirnblutungen zum Nachweis kleinster Gefäßveränderungen) dennoch eine Katheterangiographie als notwendig erweisen, so führen wir diese abhängig von der Fragestellung bei uns oder in Kooperation mit den MTK-Kliniken in Bad Soden oder dem Radiologischen Zentralinstitut der Städischen Kliniken in Frankfurt-Höchst (www.die-radiologie.de) durch. Dort besteht auch die Möglichkeit für eine ambulante oder stationäre minimal-invasive Behandlung (PTA, Stent-Behandlung) der Gefäßverschlüsse oder Gefäßeinengungen (Termine RZI Frankfurt-Höchst: Tel. 069-3106 2142).
Beispiel einer Gefäßdarstellung (MR-Angiographie) ohne krankhaftem Befund
Beispiel einer Gefäßdarstellung (MR-Angiographie) mit Gefäßverschlüssen (Pfeile)